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Aus
der Reihe «Ästhetisierung
des Alltags»
Karin
Frei Bernasconi
«Grenzgänge
der künstlerischen Praxis. Fallbeispiele aus Kunst
und Bau»
Vortrag: Fr 27 Mai 2005, 20 Uhr
"Das Erfassen und Verstehen unserer Wirklichkeit
ist eine vielschichtige Angelegenheit, dispers,
verwoben, unergründlich, rätselhaft und klar zugleich.
Das Phänomen Kunst und Bau ist Teil dieser von
uns ‚konstituierten' Wirklichkeit. Ziel meines
Vortrags ist es, einen bildhaften und theoretischen
Einblick in die Welt von Kunst und Bau zu vermitteln.
Im Vordergrund der Betrachtungen steht dabei die
Beziehung von Kunst und Bau zur Ästhetik, dem
System Kunst und den speziellen Produk-tionsbedingungen,
die Kunst und Bau-Vorhaben zugrunde liegen.
In diesem Zusammenhang interessieren weiterführende
Fragestellungen: Wenn Kunst und Bau als eine ästhetische
Strategie zu begreifen ist, die ein bestimmtes
Weltverständnis zum Ausdruck bringt, in welchem
Verhältnis steht sie dann zur Ästhetisierung des
Alltags? In welchem Abhängigkeitsverhältnis stehen
Kunst und Bau und der Bereich Kunst zueinander?
Welche speziellen Da-Seinsformen der Kunst resultieren
daraus? Ist Kunst und Bau ein ‚Grenzgang der künstlerischen
Praxis', ein Grenzfall in der künstlerischen Produktion?
Was für Chancen ergeben sich daraus für die Rezeption?
Meine Fragestellungen, Beobachtungen und Behauptungen
werden an-hand von aktuellen Beispielen aus der
Kunst und Bau-Praxis der Stadt Zürich illustriert
und zur Diskussion gestellt."
>Infos
zu Karin Frei Bernasconi
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San
Keller, "Ohne Freunde keine Wärme".
Aktion im Rahmen von "LIVE-ART, Performances und Aktionen"
in der Schule ‚Im Birch', 5.11.2004. Ein Kunst und Bau-Projekt
der Fachstelle Kunst und Bau, Amt für Hochbauten der
Stadt Zürich
Foto: Martin Stollenwerk, Zürich, courtesy: Karin Frei
Bernasconi
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