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Aus
der Reihe «Ästhetisierung
des Alltags»
Fr,
10. März 2006, 20 Uhr
Isa Stürm, Architektin, Zürich
"Das Auto im Museum"
Moderation: Daniel Walser
"Autos sind Medien der Fortbewegung. Ein Museum
- zuerst - ein Ort des Stillstandes und der Reflexion.
Die Vision eines Automuseums im 21. Jahrhundert
ist, die Dinge trotzdem in Bewegung zu bringen:
gedanklich, optisch, akustisch, intellektuell,
technisch." Ulf Poschardt, 2005, Kulturwissenschaftler.
Im projektierten Automuseum Teufen wird sich ein
ganz spezieller Alltag in Appenzell abspielen.
Inmitten grüner Hügel, Bauernhäuser, Kuhweiden,
Landstrassen und steuergünstigen Gemeinden warten
pferdestarke Sportwagen und schnittige Boliden
auf ihre Bewunderer. Welche Rolle spielen Architektur
und Kontext? Wieviel Bewegung braucht ein Bolide?
Es geht um die Faszination des Autos, das seit
seiner Erfindung allein durch seine PS eine unmessbare
gesellschaftliche und kulturelle Dynamik bis hinein
in unser elektronisches Zeitalter ausübt. Dem
Haus für die Boliden musste eine architektonische
Form gegeben werden, die einerseits dem traditionellen
Museumsbau Rechnung trägt und andererseits den
Rahmen für eine vielschichtige Erlebniswelt bietet.
Dazu nochmals Ulf Poschardt: "Das Automuseum Teufen
muss zu einem Ort werden, der sich erst im Overdrive
richtig wohl fühlt!"
>Infos zu Isa Stürm
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